| | | Privat sollte man nach Möglichkeit eine bekannte Person bitten, die Vorstellung gegenüber einer dritten Person zu übernehmen. Andernfalls kann und muss man sich selbst vorstellen. Es ist ungehörig, eine Person, die man ansprechen möchte, über die eigene Identität im Unklaren zu lassen.
Akademiker mit Doktor- oder Professorentitel pflegen diesen bei der Selbstvorstellung nicht zu nennen, Träger von Namen mit Adelszusätzen nennen regelmäßig nur ihren Familiennamen ohne Zusätze. Es liegt auf der Hand, dass damit Personen, die die vollständigen Umstände nicht kennen, in das Ungemach einer unvollständigen Anrede gestürzt werden. Eine Lösung ist nicht recht in Sicht; man sollte aber, sobald man einen anderen Menschen die Person korrekt ansprechen hört, dies ebenfalls tun – ohne den faux-pas zu erwähnen.
Bei der Fremdvorstellung werden selbstverständlich der akademische Titel und der vollständige Adelsname genannt.
| Adlige Adlige nennen nur ihren Familiennamen ohne Adelszusatz | |