| | | Freiherr/Freifrau/ Freiin (unverheiratete Töchter) von Sandburg Briefliche Anrede: Herr/Frau Freiherr/Freifrau/Freiin von Sandburg (zivilrechtlich)oder Freiherr/Freifrau/Freiin v. Sandburg bzw .Baron/in Sandburg (adelsrechtlich) in weniger offiziellen Fällen auch: Herr/Frau v. Sandburg Mündliche Anrede: Baron Sandburg Baronin (ohne Namen) in weniger offiziellen Fällen auch: Herr/Frau v. Sandburg Anschriftenfeld: Herr/Frau Vorname Freiherr/Freifrau/Freiin v. Sandburg (zivilrechtlich) oder Freiherr/Freifrau/Freiin Vorname v. Sandburg (adelsrechtlich)
Anmerkung: Die mündliche Anrede Baron/in ist dem Umstand zu verdanken, dass die Anrede „Herr Freiherr“ bzw „Frau Freifrau“ als sprachlich abenteuerlich, zumindest wenig gefällig empfunden wird.
Baron/Baronin/Baronesse (letzteres eher selten) von Sandburg Briefliche Anrede : HerrFrau Baron/in von Sandburg (zivilrechtlich) oder Baron/in (v.) Sandburg (adelsrechtlich) in weniger offiziellen Fällen auch: Herr/Frau v. Sandburg Mündliche Anrede: Baron Sandburg Baronin (ohne Namen) in weniger offiziellen Fällen auch: Herr/Frau von Sandburg Anschriftenfeld: Herr/Frau Vorname Baron/in von Sandburg (zivilrechtlich) oder Baron/in Vorname v. Sandburg (adelsrechtlich)
Anmerkung: Barone und Freiherrn sind demnach als adelsrechtlich gleichrangig anzusehen In der mündlichen Anrede wird ein Freiherr/frau mit Baron/in angesprochen, jedoch ist keineswegs jeder Baron ein Freiherr. Vielmehr fallen bei diesem Titel und Anrede zusammen.
Graf, Gräfin (Comtesse nicht mehr gebräuchlich) von Sandburg Briefliche Anrede:Herr/Frau Graf/Gräfin von Sandburg (zivilrechtlich) oder Graf/Gräfin (v.) Sandburg (adelsrechtlich) Mündliche Anrede: Graf Sandburg Gräfin (ohne Namen) Anschriftenfeld: Herr/Frau Vorname Graf/Gräfin von Sandburg (zivilrechtlich) oder Graf/Gräfin Vorname v. Sandburg (adelsrechtlich)
Anmerkung: Eine „Rückstufung“ für weniger offizielle Anlässe auf Herr/Frau v. Sandburg ist für Grafen/Gräfinnen nicht üblich:
Die Abkürzung "v." statt "von" wurde in Preußen im 19. Jahrhundert eingeführt, um nichtadlige Namensträger mit einem in "von" umgewandelten "van" im Namen von adligen Namensträgern zu unterscheiden. Alle anderen Adelprädikate werden nicht abgekürzt.
Beim dem Zusammentreffen mehrere Titel sollten Vermischungen tunlichst vermieden werden. Vielmehr benutze man den Titel der im Zusammenhang mit der Veranstaltung steht. Eine Ausnahme davon bildet der Doktorgrad, der immer benutzt werden sollte.
Eine Bemerkung soll noch gemacht werden: adelsintern ist es üblich, dass bei der Selbstvorstellung nur der Name –Sandburg- genannt wird. Dies beruht darauf, dass der deutsche Adel im Verhältnis zu anderen Ländern eine vergleichsweise geschlossene Gesellschaft war und unterstellt wurde, dass jedermann wusste, dass es sich selbstverständlich nicht um einen Herrn Sandburg sondern zum Beispiel um einen Angehörigen der gräflichen Linie derer v. Sandburg handelt. Ob diese Kenntnis immer tatsächlich vorhanden ist, darf bezweifelt werden, es wird jedoch erwartet, dass man sie sich rechtzeitig beschafft.
Nachdem adlige Namensträger beruflich und auch privat sich heute überwiegend in bürgerlichen Kreisen bewegen, sollte es vertretbar sein, dass sie sich dort auch mit dem Titel vorstellen, mit dem sie angeredet werden möchten. Es ist eine Frage des Taktes und der Rücksichtnahme, seinem Gegenüber die Peinlichkeit einer falschen Anrede zu ersparen.
| Adlige untereinander stellen sich nur beim Namen vor | |