| | | Eine wie auch immer geartete Kommunikation mit anderen Menschen, sei es bei der Begrüßung, Verabschiedung oder im Gespräch, erfordert unverzichtbar, dass man ihm in die Augen schaut. Es ist, wenn auch allzu häufig zu beobachten, im höchsten Maße unhöflich, dass wenn man einen Menschen begrüßt, nicht mit diesem sondern dem nächsten in der Reihe oder einem vertrauten Gesicht in der Menge Blicke wechselt. Dies signalisiert nicht etwa die dynamische Fähigkeit, mit mehreren Personen gleichzeitig zu kommunizieren, sondern Missachtung
Im privaten gesellschaftlichen Umgang gilt der Grundsatz, dass der Ranghöhere (nach hergebrachter Auffassung sind dies gleich welchen Alters, in aller Regel, die Damen) von Rangniedrigeren zuerst gegrüßt wird.
Dieser Grundsatz erfährt jedoch eine gewisse Individualisierung in dem Maße, in dem die Personen mit einander bekannt, vertraut oder befreundet sind. Dann gilt der Grundsatz: „Wer zuerst sieht, grüßt zuerst“, wobei es nicht darauf ankommen kann, durch beabsichtigte Unaufmerksamkeit den Gruß des Anderen einzufordern.
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