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"Ja, ich will!"
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Hochsaison für Heiratswillige
Un-bekannte Hochzeitsbräuche
Vor der Hochzeit wird bei uns traditionell „gepoltert“. Dabei geht der Polterabend auf das heidnische Polterfest zurück, das älter ist als die christliche Trauzeremonie. Mit viel Krach und Getöse wollten so unsere Vorfahren böse Geister verscheuchen. Und so gilt auch heute noch wie damals: beim Poltern bloß kein Glas zerbrechen! Dieses gilt als Symbol des Glücks, das den Brautleuten ein Leben lang hold sein soll.
Aus England hingegen stammt der Brauch, wonach eine Braut etwas Neues, etwas Altes, etwas Geliehenes und etwas Blaues tragen sollte. Dabei symbolisieren alt und neu den Übergang in das neue Leben als Ehefrau. Die Leihgabe steht für Freundschaft und Glück und blau als Symbol für die ewige Treue.
Doch nicht immer ging es so romantisch zu. In der römischen Antike und noch im frühen Mittelalter diente der Verlobungsring der Braut als „Empfangsbestätigung“. Der Bräutigam bekundete somit den Erhalt der Mitgift. Zudem gab der Ring Auskunft über den finanziellen Status des zukünftigen Ehemanns und trug gleichzeitig zur wirtschaftlichen Absicherung der Braut bei.