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Der Bezahl-Knigge

Der Bezahl-Knigge
 
 
  Der Bezahl-Knigge  
  Welches Zahlungsmittel das richtige ist, hängt von der Situation ab, in der Sie sich befinden. Geschäftsessen oder Freundinnen-Treff, nobles Dinner oder einfacher Mittagstisch?

 
 Das passende Zahlungsmittel
Je offizieller oder eleganter Ihre Einladung, desto diskreter Ihr Bezahlen. Sind Sie Gastgeber einer größeren Runde, bezahlen Sie am besten per Kreditkarte. So müssen Sie nicht vor Ihren Gästen mit den Geldscheinen hantieren.
Bei Geschäftsessen bietet es sich an, sich die Rechnung ins Unternehmen schicken zu lassen. Alternativ können Sie die Rechnung mit Ihrer Kreditkarte begleichen. Am besten informieren Sie sich zuvor über die Modalitäten in Ihrem Wunschrestaurant, so kommt es später nicht zu unangenehmen Überraschungen.
Benötigen Sie für Ihre Spesenabrechnung ein quittiertes Trinkgeld, nennen Sie der Restaurantfachkraft den entsprechenden Betrag und lassen Sie ihn mit auf Ihre Rechnung setzen.

 
 Geschlechterkampf passé
Früher galt es als unschicklich, wenn eine Dame einen Herrn einladen wollte. Zudem spielte oft das männliche Ego auch nicht mit – nicht selten bezahlte nach langem Hin und Her dann doch er. Das ist passé!
Tipp: Am besten laden Sie Ihren Gast offiziell ein (das gilt natürlich jeweils für beide Geschlechter), so sind die Fronten geklärt. Zudem können Sie als Gastgeberin vor dem Essen dem Servicepersonal Bescheid geben, dass Sie die Rechnung übernehmen werden – leidige Diskussionen können so erst gar nicht aufkommen.

 
 Rechnung getrennt oder zusammen?
In Deutschland ist es mittlerweile weitverbreitet, dass man Ihnen als Gast die Frage stellt: „Zusammen oder getrennt?“ Wenn Sie also nicht schon im Vornherein die Frage des Bezahlens geklärt haben, kann es spätestens jetzt zu unangenehmen Situationen kommen: Sie sagen „getrennt“, Ihre Begleitung sagt „zusammen“. Um dieses Fettnäpfchen zu umgehen, klären Sie besser direkt im Vorfeld ab, wer dieses mal „dran“ ist.

 
 Bezahlen am Tisch?
Heute ist es kein Muss mehr, zum Bezahlen den Tisch zu verlassen. Die Kreditkarte können Sie beispielsweise unter Wahrung der nötigen Diskretion einfach zur Rechnung legen. Wenn Sie allerdings Ihre Rechnung bar begleichen wollen, sollten Sie hierfür lieber kurzfristig Ihre Gäste verlassen. Diskretion ist hierbei eben die höchste aller Tugenden!

 
 Wer einlädt, zahlt die Zeche
Grundsätzlich gilt: Wer einlädt bezahlt auch! Egal ob Mann oder Frau – wenn Sie sich als Gastgeber avisiert haben, müssen Sie später auch die Rechnung begleichen. Also überlegen Sie gut, bevor Sie in großer Runde verkünden, dass „heute alles auf Sie“ geht. Ein Zurück ist nicht möglich; peinlich besonders dann, wenn das Portemonnaie leer ist – dann sollte man wenigstens eine Karte vorweisen können.

 
 Wie viel Trinkgeld ist angemessen?
In Deutschland gilt: Man sollte, muss aber kein Trinkgeld geben. Denn die Bediengelder sind im Preis mit einkalkuliert. Einigkeit besteht aber darüber, dass es für gute Leistung auch ein gutes Trinkgeld geben sollte. Am besten orientieren Sie sich an der Fünf- bis Zehn-Prozent-Regel; jeweils bezogen auf die Rechnungshöhe.
In guten Hotels halten Sie für den Zimmerservice zwei bis fünf Euro pro Lieferung bereit und bei An- und Abreise zwei Euro Trinkgeld pro Gepäckstück. Organisiert Ihnen der Hotel-Concierge jedoch Karten für die ausverkaufte Theatervorstellung, sollte Ihnen dies schon mal zehn Euro extra wert sein.
50 Cent sind für die Garderobiere pro Kleidungsstück angebracht; bei Taxifahrten sind im Allgemeinen rund zehn Prozent der Summe in Deutschland üblich.
Aber natürlich spricht nichts dagegen, grundsätzlich mehr zu geben, wenn Sie besonders zufrieden waren. Wenn jedoch nicht, oder Sie gar verärgert über den schlechten Service sind, sollten Sie auch hier konsequent sein und nichts geben. Übrigens: Die Ausrede „kein Bargeld“ gilt beim Trinkgeld geben nicht mehr. Auch bei einer Zahlung mit der Kreditkarte kann man heute fast überall Trinkgeld geben – einfach den gewünschten Betrag in das dafür vorgesehene Feld des Kartenbelegs vor dem Unterschreiben einfügen.

 
 Bezahlen von Kleinbeträgen
Sicherlich, gerade dann, wenn es ums diskrete Bezahlen geht, ist die Kredit- oder EC-Karte gefragt. Mitunter muss man sich allerdings schon fragen, ob die Frau vor Ihnen an der Supermarktkasse ihre Tüte Milch nicht doch auch in bar hätte bezahlen können. Doch generell gilt: Auch das Bezahlen von Kleinbeträgen mit Karte ist mittlerweile kein Problem mehr, da es einfach geht und keine Gebühren anfallen.
 
 
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