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Valentinstag

Valentinstag
 
 
  Der Valentinstag  
  Alle Jahre wieder am 14. Februar ist Valentinstag, und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass dieser Tag jährlich an Bedeutung zunimmt. Es geht inzwischen nicht mehr nur um eine verschämte rote Rose, oder ein holpriges kleines Gedicht, vielmehr nimmt nahezu jede Branche die Gelegenheit wahr, die Menschheit mit mehr oder minder geschmackvollen Produkten zu versorgen, die aus diesem Tag ein weiteres Fest der Liebe und der Freundschaft machen sollen.

 
 
Die noch im Brockhaus (Ausgabe 1983) zu findende Feststellung: “In Deutschland konnte dieser Festbrauch keine besondere Bedeutung erlangen“, dürfte der Vergangenheit angehören. Selbst der ADAC bietet zum Valentinstag ein Fahrtraining unter dem Motto „Einer zahlt, zwei üben“ an.

 
 
Historische Überlieferung

So kann man fast vergessen, dass hinter diesem Brauch ursprünglich nicht Fleurope oder die Pralinenindustrie steckte. Nach einer Überlieferung soll Namensgeber ein Bischof sein, der im 3. Jahrhundert in Terni (Umbrien) gelebt und dort unerlaubter Weise Soldaten und Sklaven, die eigentlich unverheiratet bleiben mussten, getraut haben soll. Natürlich ist auch überliefert, dass die so gestifteten Ehen besonders glücklich gewesen sein sollen. Dem Geistlichen selbst brachten seine Taten jedoch wenig Glück, denn er wurde am 14. Februar 269 (?) hingerichtet und anschließend als Märtyrer verehrt. Die historischen Quellen für die Existenz dieses Heiligen Valentin (es gibt noch einige andere Heilige dieses Namens) sind allerdings derart unübersichtlich, dass er im offiziellen kirchlichen Kalender nicht mehr geführt wird.

Darüber hinaus wurden um die Mitte des Monats Februar im antiken Rom von jeher die so genannten Lupercalien gefeiert, bei denen es vornehmlich um Reinigungs-, Sühne- und Fruchtbarkeitsriten ging. Und am 14.Februar wurde das Fest der Göttin Juno als Beschützerin von Ehe und Familie mit aufwendigen Blumenopfern begangen und sie um ein Orakel für die richtige Partnerwahl angefleht.

Weitere Wurzeln des Brauchtums finden sich im 14./15. Jahrhundert in England und den von England beeinflussten Regionen auf der kontinentalen Seite des Ärmelkanals. Der 14. Februar wurde nach einem Vers bei Chaucer als der Beginn der Paarungszeit bei Vögeln angesehen, und so konnte sich an diesem Tag auch jeder „Valentin“ seine „Valentine“ suchen. Entschieden wurde dabei wohl entweder in Form einer Versteigerung (!), durch Los oder auch danach, wen das Mädchen zuerst am Morgen des Tages sah.

Mit der Besiedlung Nordamerikas durch die Engländer gelangte der Brauch in die USA und von dort nach dem Ende des 2. Weltkrieges durch amerikanische Soldaten nach Deutschland, die 1950 in Nürnberg den ersten „Valentinsball“ veranstalteten.
 
 
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