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Adolph Freiherr Knigge

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"Du" oder "Sie" - unerwünschtes Duzen

 
 
  "Du" oder "Sie" - unerwünschtes Duzen  
  In unserem Dorf wohnt ein Ehepaar, die Kinder in etwa meinem Alter haben und die mich dadurch von klein auf kennen. Nun ist es so, dass ich weder mit ihren Kindern noch mit den Eltern selber ein gutes Verhältnis hatte, ihre Kinder piesackten mich des Öfteren heftig und die Mutter war nicht bereit, auf mein Bitten hin, dem Einhalt zu gebieten, im Gegenteil, sie machte sich eher über mich lustig. Auf jeden Fall nimmt sich diese Frau immer noch das Recht heraus, mich, natürlich ungefragt, einseitig zu duzen. Dies macht sie auch mit anderen Personen, die ihr als Kind irgendwie flüchtig bekannt waren, auch wenn sie sie schon seit Jahren nicht mehr gesehen hat. Mit den anderen Bekannten von meinen Eltern und mir kam dieses Problem nie auf, da sie mir frühzeitig ebenfalls das du anboten oder in einem Alter sind, wo das einseitige duzen nicht stört. Ich möchte aber mit dieser besagten Frau (und ihrem Ehemann) nicht per du sein, sondern ich erwarte, dass sie mich mit meinem Nachnamen und "Sie" ansprechen, wie ich es bei ihnen ja auch tue. Schließlich ist auch der Alterunterschied, ich bin 21, sie etwas über vierzig, nicht übermäßig groß. Nun ist es aber so, dass mein Vater und diese Dame im selben Verein aktiv sind, und aus Rücksicht auf meine Eltern möchte ich das Verhältnis nicht allzu sehr belasten. Könnten Sie mir ein paar Ratschläge geben, wie ich dieses, aus meiner Sicht langsam unwürdige, einseitige Duzen beenden kann, ohne gleich einen dauerhaften Zwist auszulösen?

 
 
Immer wieder vertritt knigge.de die Ansicht, dass unaufgefordertes bzw. gar unerwünschtes Duzen unhöflich ist, was Ihr Anliegen ohne Zweifel rechtfertigt. Schwierig ist allein die möglichst friedfertige Durchsetzung. In Ihrem speziellen Fall gibt es zwei Lösungen: 1) Nehmen Sie alle Ihnen zu Verfügung stehende Freundlichkeit und Selbstwertgefühl zusammen und bitten mit einem freundlich-entspannten Lächeln darum, dass, da Sie nun erwachsen seien, man Sie doch bitte mit Nachnamen und Sie anspreche. Vermeiden Sie jegliche Diskussion und verzichten Sie um jeden Preis auf eine Bezugnahme auf die Verletzungen in Ihrer Kindheit. Jetzt sind Sie erwachsen. Was war, ist vergangen. 2) Da Sie auch Rücksicht nehmen wollen auf die gemeinsame Vereinsarbeit Ihres Vaters mit der Dame können Sie auch Ihren Vater mit der Übermittlung der Botschaft betrauen, wobei Sie auch ihm gegenüber die unter 1) geschilderte Geistes- und Gemütsverfassung unzweifelhaft-glaubwürdig vertreten sollten.
 
 
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