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Adolph Freiherr Knigge

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Schenkkreis

Schenkkreis
 
 
  Schenkkreis, schnelles Geld?  
  Nicht neu, aber immer noch aktuell: Unter den Namen Schenkkreise, Herzkreise oder auch sonstigen, esoterisch angehauchten Bezeichnungen verbirgt sich ein perfides Spiel mit der Dummheit bzw. der Gier der Menschen, wobei es sich meist um Personen handelt, deren Vertrauen man genießt, gute Freunde, Verwandte usw.

 
 
Das Spiel funktioniert nach dem Schneeball-/ Pyramidensystem. Man trifft sich in fröhlicher Gutmensch-Atmosphäre und sorgt dafür, dass neue Mitglieder dem Kreis beitreten, indem sie der an der Spitze stehenden Person einen festen Geldbetrag (dieser kann mehrere –zigtausend Euro betragen) „schenken“. Die Mitglieder des Empfängerkreises scheiden sodann aus dem Spiel aus, wodurch die Mitglieder der nächsten Ebenen jeweils um eine Stufe aufrücken
Bewogen werden die Schenker zu ihrer Großzügigkeit durch die Aussicht, nach Anwerbung weiterer Geber selbst schließlich in den Empfängerkreis aufzurücken und dann ein Mehrfaches ihres Einsatzes geschenkt zu bekommen.

Ohne auf die Feinheiten der Potenzrechnung eingehen zu müssen: es liegt auf der Hand, dass schon nach wenigen Durchgängen eine ausreichende Anzahl von Gebern nicht mehr gefunden werden kann. Das Spiel ist daher darauf angelegt, dass die ersten Mitspieler einen sicheren Gewinn machen, während die nachfolgenden Teilnehmer ihren Einsatz ebenso verlieren wie ihre Gewinnmöglichkeit.
Es darf vermutet werden, dass unter diesen Umständen langjährige Freundschaften und ganze Freundeskreise zerbrechen.

Inzwischen hat der Bundesgerichtshof am 10. November 2005 entschieden (Az. ZR III 72/05), dass der Geber die Zahlungen, die er im Rahmen eines solchen Schenkkreises an den Empfänger geleistet hat, zurück fordern kann.
 
 
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