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Die Höflichkeit der Könige

Die Höflichkeit der Könige
 
 
  Die Höflichkeit der Könige  
  Bereits Napoleon postulierte: „Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden, obwohl sie dem Menschen das Kostbarste stehlen: nämlich die Zeit."

 
 
Wer 20 Minuten zu spät zum vereinbarten Termin im Restaurant aufkreuzt, wird vermutlich eine leicht genervte Verabredung vorfinden. Wer ständig bei Besprechungen zu spät erscheint, wird sicherlich Ärger mit seinem Vorgesetzten bekommen. Dabei resultiert Unpünktlichkeit häufig aus einem schlechten Zeitmanagement heraus. Denn notorische Zuspätkommer, so haben Psychologen herausgefunden, tendieren dazu, sich zu verzetteln. Sie schätzen ihre Zeit viel zu optimistisch ein, anstatt sinnvolle Prioritäten zu setzen. Die Frage nach dem: „Was ist wichtig, was kann hinten angestellt werden?“, sollte sich also jeder latente Bummelkönig regelmäßig stellen.

Manchmal liegt das Scheitern aber gar nicht im eigenen Missmanagement begründet. Denn in diesen speziellen Fällen resultiert das Erscheinen zur falschen Uhrzeit oft aus einer Unkenntnis der „Geheimsprache für Pünktlichkeit“ heraus. Damit sind Kürzel gemeint, die zum Beispiel auf Einladungen zu gesellschaftlichen Ereignissen verwendet werden. Diese sind allerdings gar nicht so geheim - knigge.de stellt Ihnen die gängigsten nun vor.

 
 
„s.t.“

Lesen Sie auf Ihrer Einladung zur Museumseröffnung: "Beginn des Festaktes: 19.30 Uhr s.t.", möchte der Veranstalter, dass Sie um 19.30 Uhr auf Ihrem Platz sitzen und nicht erst um diese Uhrzeit eintreffen. Denn s.t. steht für die lateinische Abkürzung von: sine tempore – also ohne Zeit – und bedeutet: Auf Pünktlichkeit wird großen Wert gelegt.

 
 
„c.t.“

Anders hingegen steht die Abkürzung "c.t." – cum tempore – also mit Zeit, für die "akademische Viertelstunde". Diese findet nicht nur in unseren Universitäten Anwendung, sondern eben auch bei gesellschaftlichen Anlässen. Wenn zu einer Veranstaltung "... um 11.30 Uhr c.t." geladen wird, sollten Sie davon ausgehen, dass diese akkurat 15 Minuten später, also um 11.45 Uhr beginnt. Daher gilt auch hier: Es wird auf Pünktlichkeit Wert gelegt.

 
 
"c.t." bei persönlichen Ereignissen

Anders verhält sich dies bei Hochzeiten, Jubiläen oder Abschieds-Empfängen, bei denen der Gastgeber jeden Gast persönlich begrüßen will. Dies kann aufwendig werden, insbesondere, wenn der Kreis der Geladenen groß, oder sehr groß ist (100 Personen oder mehr). Hier gibt das "c.t." allen etwas mehr Spielraum als die besagte Viertelstunde. So gilt Ihr Eintreffen bis zu gut einer halben Stunde nach der geladenen Zeit noch als Pünktlichkeit. Wenn auf Ihrer Einladung also steht: "Wir bitten um 12.00 Uhr c.t. zu einem persönlichen Empfang anlässlich...", dann sind Sie um 12:30 Uhr noch pünktlich.

Bei Einladungen mit Angaben wie: „… erwarten wir Sie ab 20:00 Uhr“, steht es Ihnen frei zu entscheiden, ob Sie um 20, 20.30 oder 21.45 Uhr zur Veranstaltung aufbrechen.
Steht auf Ihrer Einladung hingegen: „… von 17.30 Uhr – 20:00 Uhr…“, bedeutet dies, dass Sie innerhalb des angegebenen Zeitkorridors kommen und gehen können, gerade so, wie es Ihnen beliebt.
Sie sollten jedoch immer bedenken: Auch 10 Minuten vor der Zeit ist unpünktlich!
 
 
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