knigge.de
knigge.de
knigge.de

Adolph Freiherr Knigge

knigge.de - Manieren per Mausklick. Das Portal für Stil- und Etikettefragen mit einer umfangreichen Biographie von Adolph Freiherr Knigge.

Home

Home

Themen

Themen

Service

Service

Autoren-Team

Autoren-Team

Forum

Forum

Adolph Freiherr Knigge

Adolph Freiherr Knigge

Seminare

Seminare
 
Stichwortsuche
Hand Finden
  * Index
  * Ihre Fragen
  * Seminar
  * Literatur
  * Interaktive Medien
  * Events
  * Links
  * Newsletter
  * Archiv
Benutzername
Passwort
Hand Login bei knigge.de
Hand Anmeldung bei knigge.de
> Passwort vergessen?
 
Hand zurück

A time to make friends

A time to make friends
 
 
  A time to make friends  
  Die Fußball-WM 2006 als groß angelegter Knigge-Test

 
 
Auf Deutsch klingt das bekanntermaßen ja so: „Die Welt zu Gast bei Freunden“. Eine schöne Steilvorlage der FIFA für Gastgeber, Gastronomen, Gästebetreuer. Und für alle anderen. Vielleicht also auch für Sie, unterwegs als argloser Passant in deutschen Landen, der von WM-Gästen um Hilfe gebeten wird.

Wie Sie hierbei den Ball immer schön auf Höhe halten? So simpel wie einfach: Begegnen Sie den Gästen immer so, wie Sie selbst behandelt werden möchten. Also höflich, hilfreich und respektvoll.

Album der Gastfreundschaft

Etwas komplizierter wird es da schon für alle Mitarbeiter der Tourismusbranche, aber auch für die rund 15.000 freiwilligen WM-Helfer.
Damit der Slogan „Die Welt zu Gast bei Freunden“ nicht zur reinen Platitude verkommt, stellt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) ein 80 Seiten starkes „Album der Gastfreundschaft“ zur Verfügung. Das versteht sich als eine Art „Knigge-Kompendium“ und soll den WM-Gastgebern hilfreich zur Seite stehen. „Unser Ziel ist es“, so die DZT-Vorsitzende Petra Hedorfer, „das positive Image Deutschlands nachhaltig zu stärken“.

Die Informationen des Handbuchs sind umfangreich. Ziel ist es, mit den Weltgästen vernünftig zu kommunizieren. Zum anderen möchte man, dass dabei nichts schief geht. Und das kann schneller passieren, als man denkt.

Gesten, die es in sich haben

Bekannt ist vielleicht, dass das internationale Taucherzeichen für „alles ok“ in Italien an Land nicht so gerne gesehen wird. Ja gar, dass es für den Gestikulierenden dann und wann recht ungemütlich werden könnte. Denn der Südländer interpretiert dies als wüste Beschimpfung.
Eher unbekannt ist hingegen, dass man in Kontakt mit Engländern oder Australiern bei der Verwendung des "Victory"-Zeichens vorsichtig sein sollte. Insbesondere nach Niederlagen der jeweiligen Gastmannschaft. Denn für einen Engländer, dem man beim Siegeszeichen den Handrücken entgegen hält, hieße das dann nämlich: „Du kannst mich mal!“

Ganz anders die Befindlichkeiten bei unserem östlichen Nachbarn. Wer also Fans des zweiten deutschen Gruppengegners Polen gewinnen will, sollte ruhig und zurückhaltend auftreten, den polnischen Offensivfußball loben und Scherze über Kirche und Papst unterlassen. Aber der ist ja nun eh ein Deutscher.

Doch auch für Exoten und Kleinstaaten hält die DZT einige Tipps parat. Bei Besuchern aus Trinidad (Trinidader) und Tobago (Tobagonier), gemeinsam übrigens Trinibagonier genannt, sammelt der Hotelier dann Pluspunkte, wenn er deutsches Bier anbietet, Eiswürfelmaschinen auf den Hotelfluren platziert und sich ansonsten geduldig zeigt.

Die Fußballweltmeisterschaft 2006 somit als groß angelegter Knigge-Test, wenn das mal nicht`s ist. Wir bleiben für Sie am Ball!
 
 
< Wenn einer eine Reise tut Sind Reiseweltmeister auch Benimm-Weltmeister? >
 
   
   
Rahmen
NUTZUNGSBEDINGUNGEN | WEBTREKK | MEINE GEBURTSTAGE | IMPRESSUM | IHRE ANZEIGE | KONTAKT | SITEMAP | DATENSCHUTZ
© 2006-2017 knigge.de