|
|
|
|
21. und 8. September - Nationalfeiertage Malta
|
|
|
|
 |
|
| |
|
|
|
|
| |
Nationalfeiertage Malta - 21. und 8. September |
|
|
| |
Die Republik Malta trat der Europäischen Union am 1. Mai 2004 bei und löste damit Luxemburg als kleinstes EU-Land ab. Der maltesische Archipel, bestehend aus drei bewohnten und einigen kleinen unbewohnte Inseln, liegt ca. 100 km südlich von Sizilien und ca. 360 km nördlich von Lybien. Bedingt durch seine strategisch wichtigen Lage im westlichen Mittelmeer hat Malta im Laufe der Jahrhunderte zahlreiche Eroberungen über sich ergehen lassen müssen, die eine bunte kulturelle Vielfalt hinterlassen haben. 1800 besetzten die Engländer Malta und hielten es bis 1964, als Malta die völlige Unabhängigkeit erhielt. Malta blieb jedoch und ist noch heute Mitglied des Commonwealth. Staatsoberhaupt war zunächst die Königin von England, bis sich Malta 1974 zur Republik erklärte
|
|
|
| | | |  | | Kuppel St. Johns |
| 21. September 1964 - Independence Day
Das Datum erinnert an die Erlangung der Unabhängigkeit Maltas. Dieser waren langwierige Verhandlungen mit England vorausgegangen. In der Nacht vom 20. zum 21. September 1964 wurde in Anwesenheit des Herzogs von Edinburg als Stellvertreter der Königin unter dem Applaus der Bevölkerung die maltesische Fahne gehisst. Ein ganze Woche feiert das Land mit Paraden, Feuerwerk, Musik und Verkaufsständen. In der St. Johns Kathedrale findet ein feierliches Hochamt statt, an dem die Mitglieder der Regierung, die akkreditierten Vertretungen und ausgewählte Gäste teilnehmen. In Floriana, einem kleinen Ort auf der Hauptinsel Malta, steht ein Unabhängigkeitsdenkmal, an dem der Premierminister Blumen niederlegt.
8. September 1565
1530 hatte Kaiser Karl V. die Inseln Malta und Gozo sowie eine Befestigungsanlage in Nordafrika dem Souveränen Johanniterorden überlassen, der 1522 von den Osmanen aus Rhodos vertrieben worden und auf der Suche nach einem neuen Sitz war. Anfang 1565 erschien eine türkische Flotte mit 200 Schiffen und 40.000 Mann vor Malta. Die Johanniter-Ritter zogen sich hinter die inzwischen errichteten Befestigungsanlagen zurück. Die Türken eroberten die Festung und belagerten die Insel. Am 7. September schließlich erhielten der Orden und die Bevölkerung Hilfe aus Sizilien, worauf die Türken die Belagerung aufhoben und absegelten. Die Malteser ehren das Ereignis mit dem Abschreiten einer Ehrengarde durch den Präsidenten und der Niederlegung eines Kranzes am Denkmal der „Großen Belagerung“.
| | |
| | | |  | | Denkmal für Dum Karm |
| Die Nationalhymne, L-Innu Malti
besteht aus einer Melodie, die der Direktor einer Grundschule auf der Suche nach einer Hymne für seine Schule 1922/23 entdeckte. Es bat Dum Karm Psaila, einen Priester mit dichterischem Talent, einen Text für die eingängige Melodie zu schreiben. Dieser machte sich an die Arbeit. Er entwarf einen Text in Form eines Gebetes und erhoffte sich davon eine Einigung des Landes durch Religiosität und Patriotismus. Das Lied wurde erstmals 1923 gespielt und 1945 offiziell zur Nationalhymne erklärt. Ein Denkmal in Form einer Marmortafel mit einem Portrait von Dum Karm sowie Text und Noten der Nationalhymne befindet sich am Museum der Kathedrale von St. Peter und Paul in Mdina.
| | |
| |
|

|
|
|
| |
|
|
|
|
| |
|
|
|
|
|
|
|