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Wer Erfahrung mit Coaches und Coaching hat, stimmt mir sicherlich zu: Coaching ist eine tolle Sache! …manchmal aber wünscht man sich einfach nur eine Meinung, eine Stellungnahme – oder ein funktionierendes Rezept. Eine Anleitung, was man nun tun soll.
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| |  | | Katharina Starlay |
| Und während ich Ihnen die Selbst-Arbeit in den klassischen Coaching-Themen nicht abnehmen kann, gibt es in Fragen des guten Aussehens ein paar stilsichere Maximen, die garantiert immer Gültigkeit haben.
Schauen Sie sich immer auch von hinten an Ob es um die richtige Rocklänge, die für Figur und Proportion schmeichelhafteste Jackenlänge oder den Pflegestatus Ihrer Fersen bei halboffenen Schuhen geht: Was geht und was überhaupt nicht sehen Sie sofort, wenn Sie sich nicht nur beim Kauf von Kleidung, sondern auch bei der Prüfung neuer Kombinationen gründlich von hinten betrachten. Ein starkes Gesäß? Kein wirkliches Problem, wenn nicht gerade die Jacke an seiner breitesten Stelle endet. Sportliche Waden? Wirken wohlgeformt, wenn man einen etwas höheren Schuh trägt (streckt die Wade) und den Rocksaum z.B. an der schmalen Stelle unterhalb des Knies oder unterhalb der Wade enden lässt, so dass die schmale Fessel sichtbar wird.
Less is more Weniger Haut zum Beispiel, nicht zuviel Farbe und die richtige Menge Schmuck! Wenn Sie als Verhandlungspartnerin mit nackten Oberarmen (auch wenn die noch so gut trainiert sind!) und einer inspirierenden Rocklänge erscheinen, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn Ihre männlichen Counterparts unkonzentriert werden. Das Gleiche gilt für zuviel Schmuck, der den Betrachter überfordert. Punktezählen ist hier angezeigt.
Beine ODER Dekolleté Eigentlich gehört das ja in die Less-is-more Abteilung. Ein gut in Szene gesetzter Hingucker kann aber durchaus auch mal ein tieferes Dekolleté sein – oder aber die Beine, wenn der Gang schön ist. Beides ist im Geschäftsleben mit Vorsicht zu genießen, kann bei privaten Anlässen aber klasse aussehen. Auf keinen Fall aber sollten Sie Bein zeigen und gleichzeitig Dekolleté. Ihre persönlichen Vorzüge wollen mit Raffinesse inszeniert werden.
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| | | Je kürzer der Rock, desto flacher sollten die Schuhe sein Ist doch eigentlich klar – oder?
Farbe ja – aber richtig! Als Dame haben Sie im Geschäftsleben mehr Möglichkeiten, durch Farbe zu punkten und zwischen einem Heer grau- und blau gekleideter Herren positiv aufzufallen. Das tun Sie aber nur, wenn Ihnen die Farbe auch wirklich steht! Das schönste Signalrot für die flammende Rede vor 300 Leuten funktioniert nicht, wenn es die falsche Nuance ist, die Sie blass macht.
Passform vor Preis Der teuerste Designer-Hosenanzug wirkt billig, wenn er nicht richtig sitzt. Umgekehrt kann ein Ensemble bestechend sein, wenn es perfekt auf die Linie der Figur abgestimmt ist und gut sitzt. Das Geheimnis gut gekleideter Menschen ist daher ihr Änderungsschneider!
Qualität hat nur bedingt mit dem Preis zu tun Es kommt darauf an, in welchem Preissegment Sie sich bewegen. Der prozentuale Anteil des Fertigungspreises von Kleidung ist bei Luxuslabels natürlich unendlich viel niedriger als bei knapp kalkulierter Ware. Was früher noch galt: Eine Marke steht für eine besondere Verarbeitung/ Passform und Qualität ist schon lange nicht mehr so. Heute wird Kleidung über den Marken-Hype verkauft – nicht mehr über die Qualität. In der Produktion geht es also um Margenoptimierung. Darum wird in Niedriglohnländern genäht und an vielen Details gespart. Zum Beispiel an den Knöpfen. Extratipp: Nähen Sie sich neue, hochwertige Knöpfe an Ihre teuren Jacken. Das macht den Look edel. Extrem günstige Textilien sollten Sie grundsätzlich mit Vorsicht betrachten: Was hat die Näherin bekommen, wenn Sie von dem Preis, den Sie bezahlt haben, die Mehrwertsteuer, die Handelsspanne des Ladens, die Transportkosten und die Materialkosten abziehen? Dann merken Sie nämlich, dass bestimmte Preise gar nicht gehen können – es sei denn, Sie haben ‚Schrott’ in den Händen. Verbraucherverantwortung fängt genau hier an.
Meine Damen, achten Sie auf Ihre Frisur – jeder andere wird es auch tun Dieser berühmte Satz einer US-amerikanischen Politgröße bringt es auf den Punkt. Eine gut gestylte, typgerechte Frisur (und das dazugehörige Make-up) sind nicht Kür, sondern Pflicht. Wer auch ungeschminkt mit nur etwas Puder und Lipgloss gut aussieht, darf sich trotzdem noch um einen guten Haarschnitt bemühen. Eine unmögliche Frisur und ein hastiges Make-up aber ruinieren Ihren Auftritt. Deshalb: Betrachten Sie sich öfter mal auf Fotos, um zu sehen, was andere von Ihnen wahrnehmen.
Ihre Katharina Starlay
In 14 Tagen: Fashion People
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Katharina Starlay bietet auf knigge.de ihr Firmenseminar Kleidung Knigge Kompetenz an
Katharina Starlay ist Modedesignerin und Gründerin von stilclub.de. Neu ist ihre eigene Corporate Couture Kollektion für reisende Geschäftsfrauen – stilvoll und vorstandssicher.
Die Modedesignerin arbeitete neun Jahre als Führungskraft in der Mode- und Kosmetikbranche. Sie berät Führungskräfte und Unternehmen in Image-Fragen und trainiert Serviceteams und Personen in allen Fragen rund um den modischen Auftritt im Business und die persönliche Wirkung im Öffentlichkeitskontakt.
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