knigge.de
knigge.de
knigge.de

Adolph Freiherr Knigge

knigge.de - Manieren per Mausklick. Das Portal für Stil- und Etikettefragen mit einer umfangreichen Biographie von Adolph Freiherr Knigge.

Home

Home

Themen

Themen

Service

Service

Autoren-Team

Autoren-Team

Forum

Forum

Adolph Freiherr Knigge

Adolph Freiherr Knigge

Seminare

Seminare
 
Stichwortsuche
Hand Finden
  * Index
  * Ihre Fragen
  * Seminar
  * Literatur
  * Interaktive Medien
  * Events
  * Links
  * Newsletter
  * Archiv
Benutzername
Passwort
Hand Login bei knigge.de
Hand Anmeldung bei knigge.de
> Passwort vergessen?
 
Hand zurück

Stilclub.de - Farben - richtig kombiniert

Stilclub.de - Farben - richtig kombiniert
 
 
  Stilclub.de - Farben - richtig kombiniert  
  In Sachen Farbe hat die „richtige Kombination“ viel mit Geschmack zu tun. Nur – was ist Geschmack? Eine exklusive Gabe, die nur wenigen Privilegierten zufällt? Von diesem Glauben leben ganze Industrien.

 
 
Katharina Starlay
Katharina Starlay
Farben gut zu kombinieren verlangt, dass Sie Farben erst einmal sehen lernen – ihre Qualitäten und Eigenschaften. Ihre strategische Bedeutung.

Es gibt drei Paare von Farbeigenschaften, die Farben charakterisieren.

Da gibt es einmal die hellen und dunklen Farben – das muss man nicht weiter erklären. Dann aber können sich Farben auch nach warmen und kalten Farben unterscheiden: Als warm wird eine Farbe definiert, wenn sie einen goldenen oder gelben Unterton hat, als kalt, wenn sie einen blauen Unterton aufweist. Die warme Variante der Farbe Rot also tendiert in den Orange-Bereich (Hummer-, Lachs, Klatschmohnrot, Orange und Terracotta zum Beispiel), weil Rot und Gelb (die warme Komponente) zusammen Orange ergeben, wie schon Johannes Itten* – seines Zeichens Maler und Bauhaus-Mitbegründer – uns vermittelt.
Die kalte Version von Rot tendiert in den Lila-Bereich, weil Rot und Blau (das Kalte der Farbe) Lila ergeben, wenn man sie mischt. Farbbezeichnungen hier reichen von Himbeer-, Brombeer- und Burgunderrot bis zu Wassermelone, Bordeaux und Scharlachrot. Warme und kalte Farben lassen sich sehr gut unterscheiden, wenn man gold- (Gelbgold, Rotgold) oder silberfarbigen Schmuck (z.B. Silber, Weißgold, Platin) darauf legt.
Kalte Farben werden mit dem kühlen Schmuck immer edel und teuer aussehen, warme mit dem warmen Schmuck. Im übrigen ist das auch der Grund dafür, warum schwarze Kleidung (auch das sündhaft teure Kleine Schwarze aus der Designer-Boutique!) mit Goldschmuck kombiniert oft etwas billig aussieht. Denn Schwarz als die dunkelste Facette von Grau bleibt eine kalte Farbe.
Klatschmohnrot und Goldgelb
oder lieber Lila und Bordeaux-Rot
 
 
 
stilclub.de

Als nächstes können Sie Farben auch noch nach klar und gedämpft (weich, neblig) unterscheiden. Klar bezeichnet man Farben mit leuchtendem Ausdruck, die sehr direkt wahrgenommen werden. Vergleichen Sie das mit einem extrovertierten Menschen. In unserer Werbe- und Medienwelt werden gerne klare Farben verwendet.
Gedämpft oder weich sind Farben, die einen Schleier zu haben scheinen – wie der Dunstschleier eines ganz heißen Sommertages, wenn die Konturen leicht verschwimmen, oder der feuchte Nebel eines Herbsttages. Gedeckte Farben wirken introvertierter, verwaschener, weicher.

Harmonisch wirken Kombinationen immer dann, wenn Sie warme und kalte Farben klar trennen und für sich die richtige Palette auswählen. Das hängt mit Ihren eigenen Farbeigenschaften in Haut-, Haar- und Augenfarbe und mit Ihrem (in der Erbanlage definierten) Hautunterton zusammen. Qualifizierte Farbanalysen geben hier Aufschluss.

Eine Kombination ist also farblich gelungen, wenn die Farben in derselben Farbgruppe ‚warm’ oder ‚kalt’ stattfinden und wenn die Kombinationsfarben genügend Kontrast haben. Das heißt: Marineblau oder Anthrazit (kalt und dunkel) sieht mit Hellgrau (kalt und deutlich heller) gut aus, nicht aber mit Mittelbraun oder Sand (hell genug, aber warm) – um einmal im Neutralfarbenbereich zu bleiben.

Für eine raffinierte Kombination sollten Sie auch zwischen Neutralfarben, Basisfarben und Akzentfarben unterscheiden. Aber das besprechen wir ein nächstes Mal!



Ihre Katharina Starlay

*Literaturempfehlung: Johannes Itten „Kunst der Farbe“

Haben Sie eine Kolumne verpasst? Hier finden Sie alle Kolumnen auf einen Blick.

Katharina Starlay bietet auf knigge.de ihr Firmenseminar Kleidung Knigge Kompetenz an

Katharina Starlay ist Modedesignerin und Gründerin von stilclub.de. Neu ist ihre eigene Corporate Couture Kollektion für reisende Geschäftsfrauen – stilvoll und vorstandssicher.

Die Modedesignerin arbeitete neun Jahre als Führungskraft in der Mode- und Kosmetikbranche. Sie berät Führungskräfte und Unternehmen in Image-Fragen und trainiert Serviceteams und Personen in allen Fragen rund um den modischen Auftritt im Business und die persönliche Wirkung im Öffentlichkeitskontakt.
Introvertiert oder extrovertiert
klar oder gedämpft
 
 
< Stilclub.de - Teure Kleidung – gute Kleidung? stilclub.de - Haarige Geschichten >
 
   
   
Rahmen
NUTZUNGSBEDINGUNGEN | WEBTREKK | MEINE GEBURTSTAGE | IMPRESSUM | IHRE ANZEIGE | KONTAKT | SITEMAP | DATENSCHUTZ
© 2006-2012 knigge.de