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stilclub.de - Drunter und Drüber
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Bei der Unterwäsche scheiden sich die Geister (männliche und weibliche) in Freaks und Funktionsanhänger.
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| | | |  | | Katharina Starlay |
| Wenn man weiß, dass unser heutiges Herren-Oberhemd ursprünglich ein Stück Unterwäsche war, dann erhält der Gedanke etwas wenig erotisches.
Dieser Umstand ist übrigens auch die Begründung dafür, dass Herrenhemden nur in der Langarm-Version akzeptabel sind – als Kurzarmhemd aber unter Gläubigern des guten Stils als stillos rangieren. Statistisch gesehen geben Deutsche Männer pro Jahr erschreckend wenig Geld für neue Unterwäsche aus – praktisch gesehen sollten sie (Sie) sich nicht nur auf eine gewisse Mindestmenge einlassen, sondern auch ein wenig Zeit in die richtige Form investieren.
Die Diskussion lässt sich in allen Fällen – bei Männern und bei Frauen - auf einen Punkt bringen: Unterwäsche im 21. Jahrhundert soll nicht abzeichnen, der Körperform schmeicheln und die Silhouette sanft unterstützen! Zum Glück leben wir in Zeiten der nahtlosen Kantenverarbeitung…
| Das Männerhemd - in Wirklichkeit Unterwäsche | |
| | | Viele Frauen mit einem Faible für Wäsche lieben farbige Modelle mit Spitzen, Nähten und Raffungen. Allein zu wissen, dass man schöne Wäsche trägt, gibt ein unglaubliches Körpergefühl, was wiederum die Bewegungen positiv beeinflusst. Wirklich Klasse aber hat der gemusterte Luxus nur, wenn er unter blickdichter Kleidung getragen wird. Wenn die Oberstoffe im Sommer leichter werden, scheint schnell einmal etwas im Gegenlicht durch und gibt ungewollten Einblick in persönliche Vorlieben. Farblich gilt (für Herren- und Damenwäsche) noch immer Großmutters Rezept: Helle Wäsche unter heller Kleidung – dunkle unter dunkler Kleidung. Unter Weiß allerdings sollten Sie sich für hautfarbene Unterwäsche entscheiden, weil Weißes sogar unter einer hellen Jeans durchscheinen kann – je nachdem, wie dunkel die Hautfarbe ist.
Alles, was den Körper in eine gänzlich andere Form zwingt (zum Beispiel Push-up BH’s), wirkt unnatürlich und wenig elegant - von der Bequemlichkeit einmal ganz zu schweigen. Wie kann man noch lächeln, wenn einem die unelastischen Träger (denn das ist der Trick bei den Push-up’s) in die Schulter einschneiden?
Und das oberste Gebot: Passen und sitzen muss es! Der Sommer legt leider auch da viel Unwissenheit bloß. Unter knappen Shirts, hellen Tops und weißen Hosen wird schnell sichtbar, wenn z.B. ein BH-Verschluß im Rücken zwischen die Schulterblätter rutscht, weil das Stück in der falschen Größe gekauft wurde oder einfach abgetragen ist (das Elastan leiert dann aus!) und eben nicht mehr hält. Ob Slipkante oder Rückenverschluss: Sie ersparen sich peinliche Situationen, wenn Sie sich auch einmal von hinten anschauen – und wenn Sie auch beim Kauf Ihrer Unterwäsche qualifizierte Beratung in Anspruch nehmen. Denn eines der größten Stilgeheimnisse ist eine gute Wäscheverkäuferin!
Ihre Katharina Starlay
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Katharina Starlay bietet auf knigge.de ihr Firmenseminar Kleidung Knigge Kompetenz an
Katharina Starlay ist Modedesignerin und Gründerin von stilclub.de. Neu ist ihre eigene Corporate Couture Kollektion für reisende Geschäftsfrauen – stilvoll und vorstandssicher.
Die Modedesignerin arbeitete neun Jahre als Führungskraft in der Mode- und Kosmetikbranche. Sie berät Führungskräfte und Unternehmen in Image-Fragen und trainiert Serviceteams und Personen in allen Fragen rund um den modischen Auftritt im Business und die persönliche Wirkung im Öffentlichkeitskontakt.
| Eleganz zeigt sich nicht öffentlich | |
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