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stilclub.de - Farben in der Garderobe
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stilclub.de - Farben in der Garderobe |
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Es gibt Menschen (nicht nur Frauen!), die stundenlang vor ihrem Kleiderschrank stehen und nichts anzuziehen finden. Das kann verschiedene Gründe haben.
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| |  | | Katharina Starlay |
| Erstens: Sie besitzen soviel, dass sie keinen Überblick mehr haben. Je größer Ihr Privatsortiment ist, desto mehr inaktive Kleidungsstücke besitzen Sie. Die meisten Menschen tragen in einer Saison eine überschaubare Zahl von Kleidern – und die dafür dauernd. Alles andere sind Schrankleichen… Zweitens: Die Stoffe passen nicht zusammen, weil Sommer- und Winterware wild durcheinander hängen. Drittens: Jedes einzelne Teil ist schön, erweist sich aber in der Kombination als untauglich, weil es zu auffällig - zu farbig – zu gemustert ist“
Eine gut funktionierende Garderobe braucht (wie fast alles im Leben) ein Fundament, eine Art Strategie, die den persönlichen Bedürfnissen angepasst ist. Wenn mein Beruf zum Beispiel im klassischen Business stattfindet, kann ich mit der todschicken, goldfaden-durchzogenen Brokatjacke erstmal herzlich wenig anfangen, es sei denn, die passende Einladung flattert ins Haus. Sinnvoller sind gut gemachte Grundgarderobenteile, die in Schnitt, Passform, Farbe und Stoffauswahl perfekt sein müssen. Richtig kombiniert und mit etwas mehr Schmuck und einem höheren Absatz können Sie diese Teile nämlich auch auf Abendveranstaltungen anziehen. Für eine optimale Kombinierbarkeit bauen Sie Ihre Grundgarderobe auf den Neutralfarben auf. Neutral sind Schwarz, alle Grautöne, Braun/ Beigetöne und dunkles Marineblau. Wer schon einmal eine Farbanalyse gemacht hat, kennt die für sich optimalen warmen oder kalten Nuancen. Neutralfarben haben die Eigenschaft, dass sie zu allen anderen Tönen der eigenen Jahreszeitenpalette passen. Alle Ihre essentiellen Kleidungsstücke wie Mantel, Schuhe, Handtasche, Kostüm, Anzug und Hosenanzug sollten aus Neutralfarben bestehen, damit Sie frei kombinieren können. Wenn Sie Ihre Garderobe erweitern, können Sie auch basisfarbene Stücke ergänzen. Je kleiner die Garderobe ist (zum Beispiel auf Reisen!), desto mehr Neutralfarben sollten anteilmässig vorhanden sein.
| Eine gute Garderobe braucht ein Fundament | |
| | | Basisfarben sind mit vielen anderen Farben kombinierbar, aber nicht mit allen. In der Regel handelt es sich um Rot- und Grüntöne und die mittleren Blautöne Ihrer Palette. Basisfarben eignen sich für Pullover, Westen, Shirts, einzelne Jacken und Hosen oder die erweiterte Garderobe (das dritte Kostüm, den fünften Anzug). Bestimmte Basisfarben eignen sich hervorragend für die festliche Abendgarderobe und bieten für diese Anlässe eine willkommene Alternative zu Schwarz.
Akzentfarben sind die hellen, auffälligen und bunten Töne Ihrer Palette und sollten wenig und gezielt eingesetzt werden: Als Accessoire, Schal, Krawatte oder in einem Muster - eben als Farbvitamin. Akzentfarben werden äußerst selten in der Fläche eingesetzt, eignen sich aber hervorragend dazu, Ihren Typ zu unterstreichen und dem Outfit etwas Besonderes zu geben.
Ihre Katharina Starlay
In 14 Tagen: Klassischer Kleidungsstil – Top im Business
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Katharina Starlay bietet auf knigge.de ihr Firmenseminar Kleidung Knigge Kompetenz an
Katharina Starlay ist Modedesignerin und Gründerin von stilclub.de. Neu ist ihre eigene Corporate Couture Kollektion für reisende Geschäftsfrauen – stilvoll und vorstandssicher.
Die Modedesignerin arbeitete neun Jahre als Führungskraft in der Mode- und Kosmetikbranche. Sie berät Führungskräfte und Unternehmen in Image-Fragen und trainiert Serviceteams und Personen in allen Fragen rund um den modischen Auftritt im Business und die persönliche Wirkung im Öffentlichkeitskontakt.
| Auffällige Farben nur als Akzent | |
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