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Adolph Freiherr Knigge

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stilclub.de - Muster – richtig kombiniert

stilclub.de  -  Muster – richtig kombiniert
 
 
  stilclub.de - Muster – richtig kombiniert  
  Muster haben die eigenartige Tendenz, fast immer zuviel oder zuwenig zu sein. Und weil das so ist, wagen sich viele nicht heran.

 
 
Katharina Starlay
Katharina Starlay
Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl und Kenntnissen über Linien und Proportionen ist die Hexerei dabei nur halb so groß. Vielleicht starten Sie mit Mustern, die Sie solo einsetzen und steigern sich später zum gekonnten Mustermix. Der gelingt, wenn Sie nicht einfach nur „aus dem Bauch heraus“ kombinieren, sondern sich mit dem Thema Linie befasst haben.

Linien unterscheiden sich in gerade und geschwungene Linien (es klingt so simpel!), die eine sehr unterschiedliche Ausstrahlung haben. Je nach Größe und Feinheit des Musters wirken gerade Linien strenger und sachlicher – dann wenn Sie klar erkennbar und kontrastreich sind. Solche Muster laufen als Nadelstreifen, Blockstreifen, Pepita, Karo- oder Würfelmuster, Glencheck oder Überkaro. Diese Muster – oder Dessins – stehen besonders gerade gebauten Figuren gut. Die feineren Versionen als Schattenstreifen, Uni-faux (falsche Unis) oder Fil-à-Fil (Faden für Faden) werden kaum als geradlinige Muster wahrgenommen und schmeicheln auch Menschen mit einer weichen Körpersilhouette, sofern die Stoffe weich genug sind.
Geschwungene Linien wirken weicher und verspielter und sollten deshalb im klassischen Business nur reduziert eingesetzt werden. Typische Muster- und Stoffnamen sind Mélange, Moiré, Paisley (wechselweise ‚in’ oder ziemlich ‚out’), feine Nadelstreifen (oder Schattenstreifen) sowie florale Drucke.
Streifen
sind nicht gleich Streifen
 
 
 
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…womit wir bei der Technik sind: Muster unterscheiden sich grundsätzlich durch Ihre Entstehungsweise: Gewebt (abhängig von der Stoffbindung) oder gedruckt. Muster mit geraden Linien, welche durch die Richtungen von Kettfaden (im Webstuhl längs gespannte Fäden) und Schussfaden (quer) entstehen, sind naturgemäß geradlinig, wenn sie nicht sehr fein sind. Geschwungene Linien und Muster sind nur über sogenannte Jacquard-Maschinen oder über einen Flächendruck zu erreichen.

Je größer ein Mensch ist, desto großzügiger dürfen die Muster ausfallen. Wer klein und zierlich ist, sollte die Größe und das Format der Eye-Catcher so anpassen, dass die Persönlichkeit im Vordergrund bleibt und nicht hinter den Effekten zurück tritt. Starke Muster sollten Sie im Business auch nicht in einer großen Fläche einsetzen.

Manche Designer lieben gewagte Kombinationen von Dessins. Wer es „im Blut“ hat, kann sich glücklich schätzen – alle anderen müssen die Spieleregeln kennen:
Muster sind immer richtig platziert, wenn sie allein unter Unis wirken können. Sie passen zueinander und wirken auch nicht ‚wild’, wenn sie von den 3 Eigenschaften Linie/ Typ – Kontrast – Größe/ Format mindestens 2 gemeinsam haben. Heißt: Sie können zum Beispiel einen Streifen in derselben Farbstellung und Kontrastierung (z.B. Schwarz-Weiß) in verschiedenen Größen miteinander kombinieren - wenn auch die Stoffe zueinander passen!
Echt ‚stylish’ werden Muster, wenn ihre Aussage die Persönlichkeit unterstreicht. Man muss also ein realistisches Bild von sich selber haben: Bin ich ‚uni’ oder ‚gemustert’? Bunt oder eher Ton-in-Ton? Was bringt mich am besten zum Leben?

Ihre Katharina Starlay

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Katharina Starlay bietet auf knigge.de ihr Firmenseminar Kleidung Knigge Kompetenz an

Katharina Starlay ist Modedesignerin und Gründerin von stilclub.de. Neu ist ihre eigene Corporate Couture Kollektion für reisende Geschäftsfrauen – stilvoll und vorstandssicher.

Die Modedesignerin arbeitete neun Jahre als Führungskraft in der Mode- und Kosmetikbranche. Sie berät Führungskräfte und Unternehmen in Image-Fragen und trainiert Serviceteams und Personen in allen Fragen rund um den modischen Auftritt im Business und die persönliche Wirkung im Öffentlichkeitskontakt.
Große Menschen,
große Muster- oder wie?
 
 
 
   
   
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