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Adolph Freiherr Knigge

knigge.de - Manieren per Mausklick. Das Portal für Stil- und Etikettefragen mit einer umfangreichen Biographie von Adolph Freiherr Knigge.

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Adolph Freiherr Knigge

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Knigge im Gespräch - Alkohol

Knigge im Gespräch - Alkohol
 
 
  Knigge im Gespräch - Neujahrs-Kater  
  „Über den Umgang mit Menschen“ von 1788 ist Adolph Freiherr Knigges bekanntestes Werk. Darin hat er wenig über den Umgang mit Messer und Gabel und über Kleiderordnung geschrieben. Sein Augenmerk lag in dem achtsamen Umgang miteinander und mit sich selbst.

 
 
 
Party
knigge.de: Lieber Baron, viele von uns feiern die Feste, wie sie fallen. Manchmal gehen die Tassen hoch und manches Fest endet im Rausch.

Baron Knigge: Der Wein erfreut des Menschen Herz.

kd: Die Kunst ist es, bei seinem Verzehr Maß zu halten.

BK: Wenn man den Wein nicht als notwendiges Bedürfnis, ohne das man nicht in frohe Laune zu versetzen ist, sondern als Erweckungsmittel braucht, um in trüben Augenblicken den natürlichen guten Humor - der nie ganz aus dem Gemüte eines ehrlichen Menschen weichen darf - unter dem Schutte häuslicher Sorgen hervorzurufen, so habe ich nichts dagegen einzuwenden.

kd: Leider schauen einige Menschen beim Verzehr des Erweckungsmittels zu tief ins Glas...

BK: Kein Anblick ist so widrig für den verständigen Menschen als der einer Person, welche sich durch starke Getränke um Sinne und Vernunft gebracht hat.

kd: Wie geht es Nüchternen, die sich zu einer feucht fröhliche Runde gesellen?

BK: Es ist unangenehm, der einzige Kaltblütige in einer Gesellschaft von Leuten zu sein, die sich durch ein Gläschen über die Gebühren um einen Ton höher gestimmt haben.

kd: Nüchtern ist dieser gewisse höhere Ton kaum auszuhalten...

BK: Es ist fast kein anderes Mittel zu finden – oder man müsste von Natur immer zum Scherzen aufgelegt sein – als ein wenig mitzuzechen, um sich denselben Schwung zu geben.

kd: Die Wirkung des Weins ist auf die verschiedenen Gemüter anders...

Donnerstags ist
knigge.de-Tag
 
 
 
Beschwippst
BK: Einige werden zänkisch, wenn sie berauscht sind. Man tut wohl, der Gelegenheit auszuweichen, mit Betrunkenen dieser Art in Gesellschaft zu geraten.

kd: Und wenn es sich nicht vermeiden lässt?

BK: So kann man meistens mit vorsichtigen, nachgebenden und höflichen Betragen und dadurch, dass man ihnen nicht widerspricht, so ziemlich gut fortkommen.

kd: Berauschte sollte man nicht allzu genau beim Wort nehmen, oder?

BK: Dass man auf das, was ein Mensch im Rausch verspricht, nicht bauen darf, dass man sich doppelt ernstlich hüten muss, eine Ausschweifung im Trunke zu begehen, wenn man weiß, dass man einen bösen Rausch hat, versteht sich von selbst.

kd: Zugeständnisse und Verhandlungen lässt man wohl lieber auch für nüchternere Momente...

BK: Es ist unedel gehandelt, diesen schwachen Zustand eines Menschen zu nutzen, um ihm Zusagen oder Geheimnisse zu entlocken. Mit Leuten, die zu tief in die Flasche geschaut haben, verhandelt man am besten auch keine ernsthaften Sachen.

kd: Wir freuen uns auf das nächste Gespräch.

Illustration Christina Pfeiffer

Zur Diskussion im knigge.de Forum

 
 
< Knigge im Gespräch - In Gefahr und auf Reisen Dorothees Glosse aus Boston >
 
   
   
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