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Adolph Freiherr Knigge

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Geburtstag

Geburtstag
 
 
  Geburtstag - Feste feiern, wie sie fallen  
  Das Feiern des eigenen Geburtstags, biedermeierlich auch „Wiegenfest“ genannt, hat sich erst im 19. Jahrhundert eingebürgert. Vor allem in protestantischen Kreisen feierte man Geburtstag, wohingegen Katholiken ihren Namenstag feierten.

 
 
 
Geschenk
In früherer Zeit würdigte man, statt den eigenen Geburtstag zu feiern, das Andenken seiner Ahnen oder ähnlich Weihevolles. Möglicherweise wäre es besser gewesen, es dabei zu belassen, denn die Bewertung des eigenen Geburtstags wird von den Betroffenen durchaus unterschiedlich wahrgenommen.

Natürlich ist da die Freude, wenigstens ein Mal im Jahr als Geburtstagskind im Mittelpunkt zu stehen, sich mehr oder minder freundlich gratulieren zu lassen und womöglich sogar etwas geschenkt zu bekommen, wobei es gelegentlich vorkommen soll, dass die Gabe sich als gewöhnungsbedürftig oder gar unerträglich erweist. Man hört natürlich auch von Perlenketten, die proportional zum Alter der Beschenkten an Mehrreihigkeit zunehmen, von unbeschreiblich teuren Küchengeräten für den zur strenger Diät verdammten angejahrten Hobbykoch; der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Andererseits lässt es sich nicht vermeiden einzusehen, dass man wieder ein Jahr älter geworden ist. Kinder empfinden das noch als Gewinn und begehen ihren Geburtstag mit ausgeprägter Leidenschaft. Jedes neue Jahr bedeutet nicht nur Geschenke sondern vor allem Zunahme an Selbstständigkeit. Erst kann man laufen, dann sprechen, dann darf man in den Kindergarten, in die Schule, zum ersten Date - wenn man einsichtige Eltern hat - und schließlich ist man mit 18 Jahren volljährig, darf also wählen, Verträge schließen, heiraten, aus dem Elternhaus ausziehen, den Führerschein erwerben und was der Freiheiten mehr sind.

 
 
 
knigges feuerwerk
Die Glückseligkeit der mit dem 18. Geburtstag erworbenen neuen Freiheit hat häufig ein kurzes Leben. Man muss erwachsen werden und für sich selbst verantwortlich sein. Wen wundert es da, dass mancher Zeitgenosse nur ungern an seinen Geburtstag denkt.

Geburtstage sind wohl das demokratischste Ereignis überhaupt: Jeder Mensch hat nur einen Tag seiner Geburt und danach alljährlich nur einen Geburtstag.

Berlin hält 2007 gleich zwei Geburtstagrekorde: Im Oktober starb die älteste Deutsche, eine Berlinerin, einige Wochen nach ihrem 112. Geburtstag und hier feierte Knut, der Eisbär, seinen ersten Geburtstag. Der älteste Mensch überhaupt, dessen Daten gesichert sind, war die Französin Jeanne Calmant (1875 -1997), die immerhin 122 Geburtstage feiern konnte.

Freiherr Adolph v. Knigge feierte am 16. Oktober 2007 seinen 255. Geburtstag

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