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Adolph Freiherr Knigge

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Dorothees Glosse aus ....

Dorothees Glosse aus ....
 
 
  Dorothees Glosse aus....  
  Wir kennen New York aus Hollywood-Filmen... wie ist es wirklich? Fuer knigge.de hat sich Dorothee im vorweihnachtlichen New York umgeschaut.

 
 
 
Dorothee in New York
Manieren in Übersee

Es weihnachtet im Staate New York. Autoreifengrosse Adventskraenze haengen an Hauserfassaden und Kuehlerhauben. Naehert man sich der Fifth Avenue sind die Kraenze gross wie Traktorreifen. Im Eingang des Trump Towers fand ich einen mit dem Durchmesser einer Flugzeugturbine. Sie sind erstaunlich schlicht dekoriert; lediglich eine rote Schleife und manchmal einige rote Kugeln haben sich darin verloren.

Ist Selbstverstaendlichkeit eine der kroenenden Merkmale von Manieren ist New York an der Fifth Avenue eine der formvollendetsten Staedte, die ich kenne. Mit Selbstverstaendlich dekoriert Bergdorf Goodmann seine Schaufenster opulent mit nie gesehener Pracht. Ganze Landschaften finden Platz in den sechs Schaufenstern, jedes einzelne wie barocke Ballsaele gestaltet; mit Gold und Mosaiken, Federn und Samt.

Cartier und Tiffany’s huellten ihre Fassaden gaenzlich in falsche Tannenzweige, aus denen kleine Lichter die Passanten anblinzeln, wie Schneeflocken in einem Winterwald.

Hektik ist weit und breit nicht zu spueren, obwohl die Geschaefte mit Last-Minute Geschenkvorschlaegen ihre Kunden ueberhaufen und der Betrieb auf der Fifth Avenue kocht. Armani Exchange empfaengt mich mit Glitzer und Musik in Disco-Lautstaerke; Verkaufer und Kunden sind entspannt und gluecklich. Draussen bimmeln die Gloeckchen der bell ringer an jeder Strassenecke und bitten um Spenden fuer die Heilsarmee waehrend unzaehlige Limousinen an ihnen vorbeischweben.

Am Broadway gestaltete die Times Square Church ihre Fassade im selben Stil, wie die Musicalhaeser der Nachbarschaft; grosse Leuchttafeln mit Botschaften ueber die ewige Wahrheit und dem damit einhergehenden Frieden. Ich musste zweimal hinschauen, um zu erkennen, dass es eine Kirche ist und kein Musicalhaus.

In Manhatten fand ich erstaunlich wenig Turnschuhe, Jogginanzuege und Botox vor. Pelz und elegante Lederstifel gewannen die Oberhand.

Im Zug, im Geschaeft und auf der Strasse werde ich vom Personal, Mitreisenden und Passanten angelaechelt. Ob es an der Weihnachtsstimmung liegt oder an der zur Selbstverstaendlichkeit gewordenen Hoeflichkeit von Uebersee ist nebensaechlich. Es ist angenehm, sich willkommen zu fuehlen und im Menschenstrom entspannt mitzuschwimmen.

Geniessen Sie Weihnachten und rutschen Sie gut ins Neue Jahr!

Ihre Dorothee


Illustration Christina Pfeiffer
Dorothees Glosse
aus New York
 
 
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