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17. März - Nationalfeiertag Irland

17. März - Nationalfeiertag Irland
 
 
  17. März - Nationalfeiertag Irland  
  Irland trat 1973 der Europäischen Gemeinschaft, Vorgängerin der heutigen Europäischen Union, bei.

 
 
 
Gallus der Kelte
Gallus der Kelte
Der Staat liegt im äußersten Westen Europas auf der gleichnamigen „Grünen Insel“, deren nördlicher Teil allerdings zu Großbritannien gehört. Die geographische Randlage und die Tatsache, dass Irland nie zum Römischen Reich gehörte, begünstigte schon am Ende der Antike eine Sonderentwicklung, da Irland im wesentlichen von den Stürmen der Völkerwanderung verschont blieb.

So entwickelte sich im 4. und 5. Jahrhundert nach der Christianisierung eine ausgeprägte und eigenständige Klosterkultur, die Irland eine frühe kulturelle Hochblüte bescherte, die erst durch den Einfall der Wikinger ab ca. 800 langsam ihr Ende fand. Irische Mönche genossen großes Ansehen in ganz Europa: Belegt ist, dass Karl der Große zahlreiche irische Mönche wegen ihrer Gelehrsamkeit an seinen Hof zog. Ein weiteres Merkmal der so genannten keltischen Kirche war eine rege Missionstätigkeit auf dem Kontinent. Wichtige Persönlichkeiten unter diesen Missionaren waren z. B. Gallus, der „Kelte“ (ca. 550 – 630), der vor allem im Bodenseeraum missionierte und dem die Stadt St. Gallen ihren Namen verdankt. In Deutschland ist es vor allem Bonifatius (ca. 670 – 754), der den Beinamen „Apostel der Deutschen“ erhielt. Er war allerdings kein Kelte, sondern ein Angelsachse.

 
 
Abbey Castle
Kylemore Abbey Castle
Bei der Christianisierung Irlands spielten, neben vielen anderen, zwei Persönlichkeiten eine Rolle: Palladius, der wohl von Papst Coelestin I. von Gallien nach Irland geschickt wurde, und der Heilige Patrick, der Nationalheilige Irlands, dessen Todestag, der 17. März (das Jahr ist nicht gesichert, meist wird 461 genannt), der irische Nationalfeiertag ist. Beide lebten etwa zu selben Zeit und starben um 460 in Irland. Dies erklärt, weshalb viele Berichte über diese beiden Missionare nicht eindeutig der einen oder der anderen Person zugeordnet werden können. Patrick soll der Legende nach in Wales geboren worden sein, möglicherweise als Sohn eines römischen Soldaten, und als Halbwüchsiger von Piraten nach Irland verschleppt worden sein, wo er als Sklave die Schafe eines Stammesfürsten hüten musste. Dies nahm er zum Anlass , sich völlig dem Glauben zuzuwenden. Er wurde zum Priester geweiht und lebte mehrere Jahre in Gallien im Kloster. Dort studierte er Theologie, bis ihn die Bitte erreichte, er möge nach Irland zurückkehren, um die Heiden zu missionieren. Viele Legenden ranken sich um die Person des Heiligen Patrick, am bekanntesten wohl die, dass bei seiner Ankunft in Irland alle Schlangen und giftiges Getier die Insel verlassen haben sollen (tatsächlich gibt es auf der Insel keine Schlangen, aber wohl nicht erst seit Patricks Missionierung sondern seit dem Ende der letzten Eiszeit). Auch soll er den Heiden die Dreifaltigkeit mit Hilfe eines dreiblättrigen Kleeblattes erklärt haben.

 
 
 
Grüner Hut
Die Iren feiern den St. Patrick’s Day mit Gottesdiensten, Paraden und Festen, bei denen die Pubs keine ganz unbedeutende Rolle spielen. Die Häuser werden mit Luftballons in den Nationalfarben geschmückt, im Revers steckt ein Kleeblatt. Neben diesen Usancen erlebt in den Vereinigten Staaten (wo ca. 19 Mio. Iren leben, im Mutterland hingegen nur ca. 4 Mio.) der St. Patrick’s ganz andere Dimensionen. Grün, die irische Nationalfarbe, ist an diesem Tage alles, was sich färben lässt. Bekleidung, Schals, Hüte, Taschen, auch das Gesicht und sogar das geliebte Bier wird an diesem Tag grün eingefärbt und als „Green Beer“ teuer verkauft. In verschiedenen Städten wird sogar das Wasser der Flüsse grün gefärbt. Inzwischen hat sich allerdings auch in Dublin ein St. Patrick’s Festival etabliert, das vier Tage lang alles bietet, was das Herz begehrt, und sich zu einer veritablen Touristenattraktion entwickelt hat.

Die irische Nationalhymne

Wir singen ein Lied, ein Soldatenlied
In jubelndem, stürmischem Chor
Während wir uns um die brennenden Feuer scharen,
Der sternenklare Himmel über uns;
Ungeduldig harrend des kommenden Kampfs,
Und während wir das Morgenlicht erwarten,
Hier in der Stille der Nacht,
Werden wir ein Soldatenlied singen.

Refrain:
Soldaten sind wir
Die ihr Leben Irland geweiht haben;
Einige sind gekommen
Aus einem Land jenseits der See.
Der Freiheit verschworen,
Soll unser altes Vaterland nie wieder
Zuflucht der Despoten oder Sklaven sein.
Heute Nacht besetzen wir die Schlucht der Gefahr.
Für Erin, komme was da wolle,
Inmitten Kanonendonner und Flintenschüssen
Werden wir ein Soldatenlied singen.
Im Talesgrün, auf hochragendem Gipfel,
Kämpften vor uns unsere Väter,
Und siegten unter derselben alten Flagge,
die stolz über uns weht.
Wir sind Kinder einer kämpfenden Rasse,
Die bisher noch nie Schande gekannt hat,
Und während wir vorrücken, Auge in Auge mit dem Feind,
Werden wir ein Soldatenlied singen.

Refrain

 
 
 
Kearney
Peadar Kearney
Söhne der Gälen! Männer des Pale!
Der lang erwartete Tag naht;
Die dichten Reihen von Inisfail
Sollen den Tyrannen das Fürchten lehren.
Unsere Lagerfeuer brennen nun herunter;
Seht den Silberstreif im Osten,
Da draußen wartet der angelsächsische Feind,
So singt denn ein Soldatenlied.

Refrain

wurde 1907 von Peadar Kearney (1883-1942) in englische Sprach getextet und vertont sowie 1926 ins Irische übersetzt. Als Nationalhymne wird jedoch nur der Refrain gesungen. Kearney war Gründungsmitglied der Irish Volonteers, einer Vorgängerorganisation der späteren IRA (Irish Republican Army) und beteiligte sich aktiv an den Kämpfen um die Unabhängigkeit Irlands (1921).

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